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Umweltrat setzt richtige Prioritäten - Abwehrreaktion des Bauernverbandes nicht akzeptabel Berlin (ba/vfz/pm) - Zu der veröffentlichten Stellungnahme des Sachverständigenrates für Umweltfragen zur Reform der Europäischen Agrarpolitik erklärt Cornelia Behm, dass die Vorschläge des Umweltrates den Finger auf die Wunde der europäischen und deutschen Agrarpolitik legten. Der ungebremste Kurs der landwirtschaftlichen Industrialisierung führt in die ökologische Sackgasse. Eine Stärkung der Maßnahmen der so genannten zweiten Säule der europäischen Agrarpolitik, über die Agrar-Umweltmaßnahmen, der Ökolandbau und Ausgleichsmaßnahmen für den Naturschutz finanziert werden, ist überfällig. Ich fordere Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf, die Vorschläges des Umweltrates ernst zu nehmen und die Politik ihres Hauses zu überdenken, erklärte Cornelia Behm. Die refelxartigen Vorwürfe des Bauernverbandes an der vorgelegten Stellungnahme weise ich zurück. Klima- und Umweltschutz gegen Wirtschaftlichkeit und Nahrungsmittelversorgung auszuspielen, ist wohlfeil und zeigt, dass die Dramatik des Klimawandels und die damit verbundenen ökologischen Herausforderungen an die deutsche Landwirtschaft im Bauernverband immer noch totgeschwiegen werden sollen", sagte Behm weiter. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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