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TönniesFleisch setzt ein Zeichen für die Zukunft Orginalpressemeldung der Firma Tönnies: Rheda-Wiedenbrück. Das neue Portalgebäude der Unternehmensgruppe TönniesFleisch, für das auf einer Pressekonferenz in Rheda-Wiedenbrück die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, symbolisiert eine erfolgreiche Entwicklung. Nach den erfreulichen Zuwächsen der vergangenen Jahre will das Unternehmen weiter den internationalen Marktanforderungen als Lieferant von hochwertigen Fleischprodukten Rechnung tragen, betonte Clemens Tönnies vor Journalisten. Er nahm den ersten Spatenstich in Anwesenheit der Planer des renommierten Planungsbüro ATP N+M Architekten und Ingenieure GmbH (Offenbach) vor. Wie das Unternehmen insgesamt ist das Bauvorhaben auf eine Zukunft mit Zuwächsen ausgelegt. Es wird ein hochmodernes Portal-, Verwaltungs- und Sozialzentrum. Beeindruckend ist die auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ausgelegte funktionelle Bauweise. Die Bauherren legen Wert darauf, möglichst viele Gewerke an Unternehmen aus der Region zu vergeben. Dies trifft bereits für die ersten drei großen Aufträge zu. Schwerpunkt der Unternehmensgruppe ist die Fleischproduktion mit der Schlachtung und Zerlegung von ca. 13 Millionen Schweinen im Jahr an den verschiedenen Standorten. Es bleibt bei der dezentralen Produktion mit den Schwerpunkten Rheda-Wiedenbrück (NRW), Sögel (Niedersachsen), Weißenfels (Sachsen-Anhalt) und Brörup (Dänemark). An weiteren Standorten werden ca. 300 000 Rinder geschlachtet und zerlegt. Zur Kernkompetenz des 1971 gegründeten westfälischen Familienunternehmens gehören Schlachtung, Zerlegung und Veredlung für die weiterverarbeitende Industrie. Zudem ist TönniesFleisch Marktführer im SB-Frischebereich. In Rheda–Wiedenbrück befinden sich die Kompetenzzentren für die Querschnittsfunktionen von TönniesFleisch. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen ca. 7500 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr ca. 4 Mrd. EUR. Der Exportanteil hat inzwischen die 50-Prozent-Marke überschritten. TönniesFleisch setzt mit seinen hochwertigen Produkten weiterhin auf den deutschen Markt und die wachsenden internationalen Märkte. Dem entsprechen auch die baulichen und technischen Weiterentwicklungen an den Standorten.
Multifunktionelles Bauwerk Mit dem Neubau des multifunktionalen Portal-, Verwaltungs- und Sozialgebäudes am Heimatstandort Rheda-Wiedenbrück werden neue Maßstäbe gesetzt. Dazu zählen ein geordneter und sicherer Zugang zum Firmengelände, die Funktionalität der zentralen Verwaltungskomplexe, der weitere Ausbau der schon jetzt überdurchschnittlich hohen betriebseigenen Hygienevorgaben sowie die sozialen Standardfunktionen mit der Dusch- und Umkleidemöglichkeit für bis zu 5000 gewerbliche Mitarbeiter. Querschnittsfunktionen im Bereich Verwaltung sind auf den Gründungssitz des Unternehmens Rheda-Wiedenbrück konzentriert. Dort wird man mit dem geplanten Gebäude allen zu erwartenden Anforderungen an die Funktionalität einer Unternehmenszentrale gerecht. Ferner stellt sich das Unternehmen auch auf die neuen Beschäftigungsvoraussetzungen nach dem Wegfall des Entsendegesetzes ein. Spätestens dann sei zu erwarten, dass die Zahl der unmittelbar angestellten Mitarbeiter steigen wird. Kindertagesstätte und Fitnessstudio In der Neubauplanung enthalten sind eine Kindertagesstätte mit Räumen für vier Gruppen zu je 20 Kindern sowie Fitnesseinrichtungen im Dachgeschoss. „Uns geht es um die Attraktivität als regionaler Arbeitgeber. Wir wollen unsere qualifizierten Mitarbeiter auch mit diesen Sozialeinrichtungen auf Dauer an uns binden und weitere Leistungsträger für das Unternehmen gewinnen, “ betont Clemens Tönnies. Vorgesehen sind weiter großzügige Schulungs- und Tagungsräume für Mitarbeiter. Ebenso wird das Unternehmen der wachsenden Attraktivität für Besuchergruppen gerecht, für die ebenfalls Umkleidemöglichkeiten eingeplant werden. Der neue Komplex steht in unmittelbarer Anbindung zum Werksverkauf und dem angegliederten Restaurant. Dieser Bereich hat sich inzwischen zu einem Publikumsmagneten im weiten Umfeld entwickelt. Der 20 Millionen-€-Neubau ist an prominenter Stelle auf dem Werksgelände platziert und markiert den Eingang des Firmenkomplexes mit einer Gesamtgröße von ca. 40 Hektar. Die reine Produktionsfläche des Werks beträgt rund 110 000 qm. Mit seiner klaren, kubischen Form passt sich das neue Gebäude, das nun gebaut wird, in das Gesamtgefüge der bestehenden Werksgebäude ein und harmoniert mit den umgebenden Baukörpern. Gleichzeitig soll es das Unternehmen für den Besucher repräsentieren. Für 200 Arbeitsplätze in der Verwaltung Das Verwaltungsgebäude wird über eine Eingangshalle im westlichen Gebäudeteil erschlossen. Die Auslastung dieser Nutzungseinheit beträgt ca. 200 Arbeitsplätze, die sich auf vier Ebenen verteilen. Die einzelnen Ebenen sind für die Nutzung als Kombibüro ausgelegt, um ein zeitgemäßes, flexibles und nutzerorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. Im Erdgeschoss wird diese Nutzungseinheit durch ein repräsentatives Foyer und einen großzügigen Mehrzwecksaal ergänzt. Großzügige Umkleideräume Die Umkleideräume erstrecken sich über drei Etagen und sind jeweils im Süden und Norden über eine Erschließungszone zugänglich. Auf jeder Ebene findet eine Untergliederung in drei Umkleideblöcke statt. Die Umkleideblöcke sind jeweils in einen Schwarz- und einen Weißbereich unterteilt, die räumliche Trennung erfolgt über einen zwischengeschalteten Wasch- und Duschraum. Die direkte Verbindung vom geplanten Sozialgebäude zur bestehenden Produktion soll für alle Mitarbeiter über eine geplante Verbindungsbrücke erfolgen. Die Betriebszeit des Sozialgebäudes ist auf Rund-um-die-Uhr Betrieb in drei Schichten ausgelegt. Ressourcenschonendes Bauen Das Gebäude wird den Anforderungen an modernste Bautechniken und der Schonung von Ressourcen gerecht. Dazu gehören unter Wärmeschutzaspekten: - hochwärmegedämmte Fassade - Dreischeibenisolierverglasung - Dachbegrünung als Rückhaltesystem bei hoher Regenwasserspende. Zum ressourcenschonenden Bauen gehört der Einsatz einer Hohlkörperdecke. Dadurch ist eine Einsparung von Beton und Betonstahl möglich. Der C02- Ausstoß wird durch die geringere erforderliche Produktion von Material, insbesondere von Zement, nachweislich reduziert. Besonderen Wert haben Unternehmen und Planer auf Energieeffiziente sowie nachhaltige Ver- und Entsorgungssysteme gelegt. Dies zeigt nicht nur die Geothermieanlage in Form von 200 m tiefen Energiequellbohrungen mit insgesamt 7.000 Bohrmetern verteilt auf 35 Bohrlöcher. Durch die 35 Erdsonden in Verbindung mit einer Wärmepumpe wird eine Wärmeleistung von fast 400 kW sowie eine Kälteleistung von mehr als 350 kW erzielt. Um den Anforderungen der integrierten Sozialbereiche Rechnung zu tragen, werden aus Hygienegründen im Neubau Portalgebäude sehr große Luftmengen ausgetauscht. Auch hier wird der Energieaufwand zur Luftkonditionierung in Form von Hochleistungs-Wärmerückgewinnungssystemen einschließlich einer adiabaten Kühlung (Verdunstungskühlung) und strömungsgünstigen Luftverteilsystemen sehr gering gehalten. Hiermit wird eine Einsparung der Primärenergie von nahezu 80% erzielt.
Die Versorgungssysteme werden auf die unterschiedlichen Nutzungsbereiche abgestimmt und ergeben somit ein modernes und energetisch nachhaltiges Gebäude mit hohem Komfort. Durch die zusätzlichen Investitionen in die technischen Systeme von mehr als 1.500.000 Euro wird der CO2 Ausstoß um ca. 75% gegenüber einer konventionellen Gebäudetechnik reduziert werden. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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