vfz - Handelszeitung Vieh und Fleisch
Kontakt  ::  Impressum  ::  Druckansicht
Adenauerallee 176 • 53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 28 07 93 • Fax: 02 28 / 21 89 08
VFZ
News
Termine
Archiv
Service
Newsletter
Marktnewsletter
Shop
Kaufen / Verkaufen
Abonnement
Abonnent werden
Probe-Abo
Anzeigenredaktion
Mediaplan
Anzeigen schalten
Website
Kontakt
Impressum
Haftungsausschluss
10.03.2011 RSS Feed
Tönnies mit Rekordumsatz


Am 15. Februar 2011 informierten Clemens Tönnies und Josef Tillmann während eines Informationsgespräch gegenüber Journalisten  über aktuelle Entwicklungen der Unternehmensgruppe Tönnies, über Perspektiven und Lehren aus dem Futtermittelskandal.



Tönnies hat 2010 einen Rekordumsatz erzielt. Danach kam das ostwestfälische Familienunternehmen auf rund 4,3 Milliarden (2009: 4,0 Milliarden) Euro. In diesem Jahr werde ein Wert von rund 4,5 Miliarden Euro angepeilt, sagte Clemens Tönnies (ff-Archivfoto).
Damit sei die Unternehmensgruppe aus Rheda-Wiedenbrück weiterhin Marktführer in Deutschland und die Nummer drei in Europa.
Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 7430 (2009) auf 7600. Wenn sich das Geschäft wie geplant entwickle, würden in diesem Jahr rund 150 neue Stellen geschaffen.
Im vergangenen Jahr wurden bei Tönnies 15,2 Millionen Schweine geschlachtet und zerlegt, nach 13,2 Millionen in 2009. Und Tönnies sieht weitere Wachstumsmöglickeiten.
Vor 14 Jahren habe der Selbstversorgungsgrad bei Schweinefleisch in Deutschland bei 72 Prozent gelegen. Jetzt seien es rund 110 Prozent. Mittelfristig könnten es auch rund 150 oder 160 Prozent sein.
Bei Tönnies gingen rund 55 Prozent der Fleischmenge in den Export.
Von den insgesamt in Deutschland geschlachteten 400 000 Bio-Schweinen seien 50 000 in Tönnies-Betrieben verarbeitet worden. Die Zahl der zerlegten Rinder stieg bei Tönnies um 100 000 auf rund 400 000.
In wenigen Wochen werde die Krise auf dem Fleischmarkt nach den Funden von Dioxin im Futter von Geflügel und Schweinen überwunden sein, sagte Tönnies. „Die Produktion läuft seit zwei Wochen auf Volllast.“ Die Verunreinigung des Futters sei eine „kriminelle Handlung gewesen“, die man künftig mit aller Energie verhindern müsse.
Den Unternehmen seien erhebliche Mehrkosten durch Lagerung und Dioxin-Tests entstanden. Auf diesen Kosten bleibe die Branche wohl sitzen. Dagegen könne man sich nicht versichern. Tönnies sprach sich für ein zentrales Krisenmanagement aus. Zuletzt habe es einiges Durcheinander gegeben, etwa bei Angaben von Bund und Ländern.

 


 


Toennies Www. 26 12 2007 Dsc

News...

Suche
Abonnenten-LogIn
Benutzername

Passwort

Aktuell: Tiertransporte
Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam jemand, der wusste das nicht und hat es gemacht. >>>
Hier geht's zum...
Tiertransportkontrollen
Sie wurden kontrolliert? Hier können Sie den Fragebogen der vfz – Handelszeitung herunterladen. Den Bogen ausfüllen und sofort an die vfz - Redaktion faxen. >>>


vfz Tel.: 02 28 / 28 07 93


Ab dienstags laufend "frische Märkte" im Marktnewsletter