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02.05.2011 
TiertransporteBonn (ba/vfz/pm/fr) - Das Thema der Tiertransporte geistert nicht erst seit gestern durch die Gazetten. Was dabei auffällt ist die totale Einseitigkeit der Berichterstattung über diese jahrtausende alte Handelsform. Viehhandel hat es sicherlich schon im Ägypten der Pharaonen und vorher gegeben und wurde damals wie auch noch heute im Interesse der Menschen durchgeführt – dürfte aber auch damals wie heute im Focus des Tierschutzes gestanden haben, wenn natürlich auch die Definition des Tierschutzes und die Beweggründe desselben sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat . Damals wie heute galt und gilt jedoch, dass derjenige Händler und Transporteur, der seine Tiere nicht fit und gesund beim Empfänger ablieferte, aus dem Geschäft raus war. Es liegt also im ureigensten Interesse der Viehkaufleute, ihre Ware, gesunde Tiere, zu handeln und somit auch zu transportieren. Dabei - und dies muss auch einmal ganz deutlich gesagt werden - ist es völlig unerheblich, welchem Verwendungszweck die Tiere zugeführt werden. Beim Tierschutz mamchen die Viehkaufleute und die Transporteure keinen Unterschied. Dieses Selbstverständnis wird den heutigen Viehkaufleuten von einem Teil der Tierschützer - aus für nicht eingeweihte Zeitgenossen unerklärlichen Gründen - rundum abgesprochen. Ein wesentlicher Ursprung der negativen Einstellung gewisser Bevölkerungskreise ist sicher in der Unkenntnis über den heutigen Viehhandel und die Tiertransporte an sich, zu suchen. Viele Menschen lassen sich durch Medienberichte in ihrer Meinung in gewisser weise steuern. Wenn dem nicht entgegen gesteuert wird, was nicht geschen ist, setzt sich diese Meinung fest und verselbstständig sich. Für die Viehkaufleute kommt erschwerend hinzu, dass das Geschehen auf dem Sektor der in Deutschland und weltweit agierenden Tierschutzverbände sich in den letzten Jahrzehnten immer undurchsichtiger, diffuser und unüberschaubarer entwickelte. Viele Tierschutzverbände werden heute nach kaufmännischen Regeln geführt und müssen Gewinne erzielen, die sie nur aus Aktionen der vielfältigsten Art erwirtschaften können. Dabei erscheint es lohnend, sich von Seiten des bürokratisierten Tierschutzes ein Feindbild herauszusuchen, welches sich nicht ernsthaft wehrt! Aus einer gewissen Unfähigkeit heraus, hat sich der Viehhandel, haben sich die Tiertransporteure, entweder gar nicht oder nicht deutlich genug gewehrt. Auf Dauer hat dieses zum heutigen Image der Tiertransporte führt. Eine kleine Zusammenfassung, wie ein solcher Tiertransport heute tatsächlich abläuft, finden Sie in einer hier veröffentlichten Fotostory. Wobei zu bedenken ist, dass diese Fotostory nur einen Teil eines Transportes - die reine Verladung – widerspiegelt. In einer weiteren Folge werden wir auf die weiteren Anforderungen eingehen, die ein Tiertransport stellt.
 | Die Tiere, die zur Verladung anstehen, werden in einem gesonderten Stall gesammelt. Hierbei kann es sich auch um einen Quarantänestall handeln, wenn der Transport ins Ausland geht, oder ähnliches. Hier haben die Tiere nicht nur genügend Auslauf, sondern es steht ihnen genügend Wasser und Futter zur Verfügung.
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 | In der Zwischenzeit läuft die Vorbereitung bei den Tiertransportfahrzeugen auf Hochtouren. Für jeden Viehkaufmann und Spediteur ist es eine Selbstverständlichkeit, dass er mit einem saubern Transportfahrzeug auf die Piste geht.
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 | Unmittelbar – ganz kurz – vor der eigentlichen Verladung wird jedes Tier einzeln gewogen, registriert und seine Papiere nochmals kontrolliert, bevor es zur eigentliche n Verladung kommt.................
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 | .............. Damit wird sichergestellt, dass der LKW nicht überladen wird, aber somit wird auch die Tiergesundheit sichergestellt. Die Tiere werden bei der Ankunft meistens wieder gewogen und so kann festgestellt werden, ob die Tiere einen Gewichtsverlust erlitten haben........................
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 | .............. Außerdem wird natürlich der gesundheits- und Veterinärstatus und die genaue Identität eines jeden Tieres vor der Verladung überprüft.
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 | Bei den nun folgenden beiden Fotos handelst es sich nicht um einen Lagerraum für Lebensmittel oder ähnlichem, sondern um den Innenbereich eines Tiertransporters. Dieser ist nicht nur vor jedem Transport blitz-blank , sondern auch hygienisch einwandfrei, was man von einem Schulbus mit Sicherheit nicht immer behaupten kann............
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 | .......... Neben diversen Einrichtungen für die Sicherheit und das Wohlbefinden der zu transportierenden Tiere, verfügt ein Tiertransporter heute über eine ausreichende Lüftungsanlage (Ventilatoren) und ausreichende Tränken, die für die Tiere schnell und einfach zu erreichen sind.
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 | Jeder LKW, der Tiere transportiert, wird vor dem Transport dick mit Stroh ausgelegt.........
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 | ....... Bei längeren Transporten verfügen die Transporter noch über ausreichendes Futter und einen gefüllten Wassertank.
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 | Der eigentliche Beladungsvorgang ist – bei guter Vorarbeit - in wenigen Minuten abgeschlossen......
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 | ........ Die Tiere werden in dem Falle des hier gezeigten Verladevorganges in kleinen Gruppen in dem Transporter aufgestallt. Jedes Tier verfügt über ausreichenden Platz – so dass es zum Beispiel jederzeit eine der an den Seiten angebrachten Tränken erreichen kann.....
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 | ... Viele Tiere legen sich nach dem Beladen, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist und der Transporter über die Straßen surrt, hin.....
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 | ........ Zu dem jetzt ausgebrochenen Streit, wie viel Platz über den transportierenden Tieren noch zur Verfügung stehen muss und ab wo gemessen werden muss, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.........
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 | Weitere Verladefotos im Anhang!
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 | Als letztes braucht der Fahrer nach der Beladung nur noch die große Außentür zu schließen…..
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 | …. und es kann los gehen. |
ff-Foto: Eine ganze Reihe von pixelstarken ff-Fotos finden Sie im Anhang. Durch einfaches (2x) Anklicken werden diese größer. Wir erinnern daran, dass die weitere Verwendung der ff-Fotos der Genehmigung bedarf, bzw. bereits an Redaktionen uns. vorab gegeben wurden. Sie erreichen die Redaktion der vfz-News unter vfz-handelszeitung(at)web.de
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