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Bonn (ba/vfz/pm) - Auch im vergangenen Jahr hat sich der Strukturwandel bei den landwirtschaftlichen Betrieben unvermindert fortgesetzt. So gab es im Jahr 2007 noch 349 000 Betriebe (ab 2 ha). Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der Betriebe um 2,2 %. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mit Bezug auf das Statistische Bundesamt berichtet, habe insbesondere die Zahl der Betriebe in den Betriebsgrößenklassen bis 50 ha erheblich abgenommen. Besonders hohe Abnahmeraten seien in den Größenklassen bis 20 ha zu verzeichnen gewesen. Auch in der Größenklasse zwischen 50 und 75 ha ist ein leichter Rückgang der Betriebe festzustellen. Dies deutet darauf hin, dass die Wachstumsschwelle der landwirtschaftlichen Betriebe bei 75 ha liegt. Ab dieser Schwelle nimmt die Zahl der Betriebe bundesweit noch zu.
Die "Wachstumsschwelle" ist ein auf die Fläche bezogener statistischer Grenzwert. Unterhalb dieses Grenzwertes nimmt die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ab, oberhalb des Grenzwertes nimmt sie zu. Dies bedeutet, dass dauerhaft überlebensfähige Betriebe - außer bei Sonderkulturen oder Nischenproduktion - mindestens über diese Betriebsgröße verfügen sollten.