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Lobag: Bäuerliche Familienbetriebe statt AgrarfreihandelBern (ba/vfz/lid) - Laut dem Berner Bauernverband Lobag braucht es bäuerliche Familienbetriebe, um die inländische Lebensmittelversorgung sichern zu können. Darum will der Verband ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU vehement bekämpfen. Wenn die Fakten zur Umsetzung des EU-Agrarfreihandelsabkommens auf dem Tisch lägen, werde die Übung abgeblasen, zeigte sich Lobag-Präsident Walter Balmer an der Delegiertenversammlung vom 30. März 2010 in Thun überzeugt. Das Ernährungs- und Versorgungsproblem müsse nicht global, sondern lokal gelöst werden. Jedes Land müsse das Recht haben, seine eigene Agrarpolitik zu gestalten. Laut Balmer ist bei der Ausgestaltung der künftigen Agrar- und Nahrungsmittelpolitik das Augenmerk auf die Produktion gesunder einheimischer Nahrungsmittel zu richten. Folglich müsse das Direktzahlungssystem künftig vermehrt auf die Produktion ausgerichtet werden. Zudem müsse der erreichte Stand von Ökologie, Tier- und Landschaftsschutz beibehalten werden können. Bei den Berner Grossratswahlen vom letzten Wochenende konnten die bäuerlichen Vertreter einen Wahlerfolg erzielen. Waren laut Balmer bis anhin 23 bäuerliche Vertreter im Kantonsparlament, sind es nun 32. "Die Euphorie hält sich jedoch in Grenzen", sagte Balmer. Der Grosse Rat umfasse immerhin 160 Mitglieder. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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