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Regierungskoalition setzt auf privatwirtschaftliche Systeme und Verzahnung mit amtlicher Kontrolle Bonn (ba/vfz/qs) - In dem aktuellen Koalitionsvertrag setzen CDU, CSU und FDP „auf den Ausbau stufenübergreifender privatwirtschaftlich organisierter Qualitätssicherungssysteme und ihre Verzahnung mit der staatlichen Lebensmittelkontrolle.“ Mit diesen klaren Vorstellungen verdeutlichen die Regierungsparteien, dass sie der Lebensmittelsicherheit auch in der kommenden Legislaturperiode große Bedeutung beimessen. Das QS-Prüfsystem für Lebensmittel, das privatwirtschaftlich organisiert die Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln stufenübergreifend kontrolliert, setzt die Vorstellungen der Koalition bereits seit einigen Jahren in der Praxis um. Dies belegen erfolgreiche Projekte, in denen QS eng mit der amtlichen Lebensmittelüberwachung zusammenarbeitet. Das Ziel der neuen Regierungsparteien, stufenübergreifend und in enger Verzahnung mit der staatlichen Lebensmittelkontrolle für Qualität und Sicherheit bei Lebensmitteln zu sorgen, wird von Dr. Hermann-Josef Nienhoff, Geschäftsführer von QS ausdrücklich begrüßt: „Wir sehen uns in unserer Aufgabenstellung bestätigt und freuen uns, dass unsere Arbeit auch von der zukünftigen Regierung als wesentlicher Beitrag zu mehr Lebensmittelsicherheit gewürdigt wird.“ Bereits im Sommer dieses Jahres trafen sich QS und die Spitzenvertreter der Ernährungswirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels in Berlin, um mit Bundesministerin Ilse Aigner über die Rahmenbedingungen für die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland zu sprechen. In seiner Eröffnungsrede kommentierte Josef Sanktjohanser, Präsident des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels und Vorsitzender der QS-Gesellschafterversammlung, die Arbeit des QS-Prüfsystems für Lebensmittel: „Mit QS ist ein herausragendes Beispiel von Selbstorganisation aller Wirtschaftsbeteiligten der Lebensmittel-Wertschöpfungskette gelungen. QS organisiert die Qualitätssicherung in allen Prozessschritten, die für die Herstellung eines Lebensmittels relevant sind und stellt über neutrale Kontrollen deren Einhaltung sicher.“ „In QS ist ein robustes, neutrales Prüfsystem umgesetzt, das den Systempartnern die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen erleichtert“, so Sanktjohanser weiter. Im August veröffentlichte QS eine Stellungnahme zum Thema „Risikoorientierung in der Lebensmittelsicherheit weiter verbessern - Vorschläge zur Gestaltung und praktischen Umsetzung der Qualitätssicherung, Kontrolle und Überwachung“, die mit großem Interesse wahrgenommen wurde. Zu Möglichkeiten und konkreten Vorgehensweisen in der Verzahnung mit der amtlichen Kontrolle wird QS die Diskussion und Zusammenarbeit mit Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und amtlicher Lebensmittelüberwachung auch während der künftigen Legislaturperiode weiter fortsetzen. Die QS Qualität und Sicherheit GmbH ist Systemgeber und Träger des QS-Prüfsystems für Lebensmittel. Die von QS definierten Standards legen für alle Stufen der Wertschöpfungskette – von der Futtermittelwirtschaft bis zum Lebensmitteleinzelhandel – strenge, nachprüfbare Produktionskriterien fest. Die stufenübergreifende Überwachung dieser Kriterien sowie die Rückverfolgbarkeit der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und der daraus hergestellten Lebensmittel kennzeichnen das System. Mehr als 102.000 Unternehmen aus den Bereichen Futtermittel, Landwirtschaft, Schlachtung/Zerlegung, Verarbeitung, Fleischerhandwerk, Großhandel und Lebensmitteleinzelhandel sowie mehr als 20.000 Unternehmen aus dem Bereich Frisches Obst, Gemüse, Kartoffeln haben sich bislang für die Teilnahme am QS-Prüfsystem für Lebensmittel entschieden. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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