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06.04.2011 RSS Feed
Tiertransporte Steinke Osterloh Hefter Dsc
Schon immer war die Transporthöhe bei Tiertransporten ein Diskussionsthema! Durch eine persönlche Meinungsäußerung eines Beamten gegenüber Tierschutzorganisationen hat das Thema in den letzten Monaten wieder an Fahrt aufgenommen. Wieviel Zentimeter - wieviel Platz - muss über einem zu transportierenden Tier zur Verfügun g stehen?
Tiertransporte Hoehe 2011 Dsc

Doppelstocktransporte: Bayerischer Agrarhandelstag am 9. April 2011 mit hochkarätiger Podiumsdiskussion

Behr Walter Vorsitzender Bayern WwwMünchen (vfz/pr) .  - Wir haben in diesem Jahr aus einem sehr einfachen Grund auf die Hauptrede eines Politikers bei unserem Agrarhandelstag verzichtet: Die aktuelle Diskussion um Doppelstocktransporte hat, wenn sich die derzeitige Mindermeinung durchsetzt, so gravierende Auswirkungen auf die Logistik, die Umweltbelastung durch doppelt so viele Transporte und den Agrarstandort Deutschland, dass wir den Rahmen einer Podiumsdiskussion, in der konstruktiv diskutiert werden kann, für genau richtig für unsere Mitglieder halten, so Walter Behr, Verbandsvorsitzender des Bayerischen Vieh- und Fleischhandelsverbandes (ff-Foto) zum Bay. Agrarhandelstag am 9. April 2011.

Tiertransporte Hoehe 2011 DscGerade die bayerischen Viehkaufleute - so Walter Behr - sind über die aktuelle Debatte sehr besorgt, weil in Bayern die Auswirkungen bei einem Verbot der Doppelstocktransporte besonders gravierend wären: Bayern als Flächenstaat mit zum Teil erheblichen Entfernungen zwischen den Schlachthöfen wäre von doppelt so vielen Transporten stark betroffen. Die bayerischen Schlachthöfe sind in ihren logistischen Strukturen einer Verdoppelung der Zahl der Anlieferungen nicht gewachsen.
Dass dies zusätzlich viele Viehkaufleute, die vor einem Neukauf eines Transportmittels stehen, oder die gerade erst ein neues Doppelstock-Fahrzeug gekauft haben, verunsichert, sei nachvollziehbar.
Da die neue Regelung noch nicht in trockenen Tüchern ist, bemüht sich der Bayerische Vieh- und Fleischhandelsverband, zusammen mit den Beteiligten in der politischen Diskussion, nach Lösungen zu suchen, die für alle Beteiligten verträglich sind. In der am Nachmittag des 9. April 2011 stattfindenden Podiumsdiskussion sollen deshalb alle Aspekte des Tiertrans-portes diskutiert werden. Um dies sicherzustellen, konnten hochkarätige Diskussionsteilnehmer aus allen Lagern gewonnen werden.

Dr. Michael Marahrens ist Institutsleiter des Friedrich-Loeffler-Institutes, dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Er hat sich im Rahmen seiner Tätigkeit im Institut wissenschaftlich mit Fragen der Auswirkungen des Tiertransportes auf die Gesundheit der Tiere befasst.
Fraud Dr. med. vet. Madeleine Martin ist Landestierschutzbeauftragte von Hessen. Sie hat in Ihrem Bundesland unter dem Gesichtspunkt des Tierschutzes das Verbot von Doppelstocktransporten durchgesetzt.
Als Praktiker konnten der Fahrzeugbauer Josef Finkl jun., Geschäftsführer der Josef Finkl KG aus Bissingen und der Viehkaufmann Anton Gribl aus Reutern, der auch Regierungsbe-zirksvorsitzender von Schwaben im Bayerischen Vieh- und Fleischhandelsverband ist, gewonnen werden. Sie können aus dem Tagesgeschäft berichten, was im Fahrzeugbau für Möglichkeiten und Grenzen für die Umgestaltung der Transportmittel bestehen und wie es im Alltag mit den zu berücksichtigten Vorgaben aussieht, und wie es den Tieren dabei geht.
Man darf schon heute gespannt sein, welche Resultate aus dieser spannenden Diskussion unter der Leitung von Heinz Osterloh, dem Präsidenten des Deutschen Vieh- und Fleischhandelsbundes, hervorgehen und in die zukünftige Neuregelung einfliessen.

ff-Foto: DVFB-Präsident Heinz Osterloh (links) im Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser, zu Fragen des Tiertransportes auf dem Hof des Staatssekretärs.
Bleser Peter Mdb Rechts Und Dfvbpraesident Osterloh Dsc

Programm Bayern 2011

Nur Rindviehcher fahren nicht nach Adelsried zur Podiumsdiskussion

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