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Nur jeder zehnte Euro für LebensmittelBonn (ba/vfz/rlv) - Die deutschen Verbraucher leben weitaus günstiger als die Menschen in vielen anderen EU-Staaten. Noch nicht einmal jeden zehnten Euro wenden die Deutschen für Nahrungsmittel auf. 2009 gaben die Bundesbürger genau 9,8 % aller Ausgaben für Nahrungsmittel aus, zitiert der Rheinische Landwirtschafs-Verband (RLV) Berechnungen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat). Dieser Wert hat sich im Laufe der Jahre immer weiter verringert, er lag im Jahr 2000 noch bei 15 %, in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts hat er sich nur langsam von 57 % im Jahr 1900 auf 44 % im Jahr 1950 verringert. 1975 mussten mit 23 % knapp ein Viertel der Haushaltsausgaben für Lebensmittel eingeplant werden. Noch günstiger leben die Menschen im EU-Vergleich nur in Irland und Großbritannien mit einem Anteil für Nahrungsmittelausgaben in Höhe von 8,6 beziehungsweise 8,5 % sowie in Österreich, wo dieser Anteil mit 8,1 % am günstigsten ausfiel. Deutlich teurer ist die Lebenshaltung dagegen in den neuen EU-Mitgliedstaaten, allen voran in Rumänien, wo mit 26,6 % jeder vierte Euro des Haushaltsbudgets für die tägliche Ernährung draufgeht. Um die 20-Prozent-Marke liegen auch Lettland, Estland und Litauen. Im EU-Durchschnitt werden 11,9 % der Konsumausgaben für Nahrungsmittel aufgewendet. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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