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09.05.2012 rss_feed

Schweinepreise

Dierkes, Heinrich, Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V., gab am Ende der Veranstaltung eine sehr kurze Zusammenfassung  ff-Foto Kastrationsgipfel 11-11-2010 Dsc

ISN: Preisdruck der Schlachtkonzerne auf die Schlachtschweinepreise nicht gerechtfertigt

 

ff-Archivfoto: Heinrich Dierkes; 1. ISN Vorsitzender; Sauenhalter und Schweinemäster

 


Damme (ba/vfz/isn) - Die ISN – Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. verurteilt das Verhalten verschiedener großer Schlachtbetriebe bei der Preisfindung Ende der vergangenen Woche auf das Schärfste. Der Preisrückgang des Vereinigungspreises in Höhe von 5 Cent für die aktuelle Schlachtwoche ist aus Sicht der ISN keineswegs gerechtfertigt.

 

Für ISN-Marktreferent Matthias Quaing entspricht der von den Schlachtbetrieben ausgeübte enorme Preisdruck keineswegs der tatsächlichen Marktlage: Die Marktinstrumente der ISN spiegeln derzeit eine völlig andere Marktsituation wider. Der Schlachtschweinemarkt wurde und wird von der ISN als ausgeglichen eingeschätzt. Schlachtreife Schweine wurden auch am Ende der letzten Woche noch gesucht und es waren keine Überhänge festzustellen. Noch am Freitagmorgen wurden Schlachtschweine auf dem Marktplatz der ISN-Schweinebörse zu einem Basispreis von 1,715 € bei 4,60 € Vorkosten verkauft.

 

Dennoch haben diverse Schlachtbetriebe seit Donnerstag starken Druck auf die Erzeugerseite ausgeübt und massive Preisrückgänge gefordert. Vorangeprescht ist dabei erneut die VION, die bereits am Donnerstag einen Auszahlungspreis für die neue Schlachtwoche in Höhe von 1,60 €/kg schriftlich mitgeteilt hat. An dieses Preissignal haben sich dann weitere große Schlachtunternehmen angeschlossen. Nachdem die VION augenscheinlich das Ziel einer deutlichen Preisreduktion erreicht hatte, wurde der Preis am Freitagnachmittag dann auf das Niveau des Vereinigungspreises in Höhe von 1,63 €/kg korrigiert.

 

Keine Frage, in einem funktionierenden Markt müssen Preisbewegungen sowohl nach oben als auch nach unten erfolgen. Allerdings bestimmen dabei aber die tatsächlichen Verhältnisse von Angebot und Nachfrage den Preis und nicht das Wunschdenken einzelner Marktbeteiligter. kritisiert ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack die jüngsten Geschehnisse Das was letzte Woche passiert ist, ist pure Panikmache, um die deutsche Leitnotierung künstlich niedrig zu halten, nichts anderes!

 

Dieses unsägliche Vorgehen konnte man zu Beginn dieses Jahres bereits mehrmals beim zweitgrößten deutschen Schlachtkonzern beobachten. Aus Sicht von ISN-Marktreferent Matthias Quaing ist dies ein völlig inakzeptables Verhalten mit deutlich negativen Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland und auch darüber hinaus. Die VION hat dem Anschein nach nichts mehr zu verlieren, die Erzeuger werden nicht nur mit verlängerten Zahlungszielen, sondern auch mit völlig abwegigen Preisforderungen vor den Kopf gestoßen., so Matthias Quaing.

 

ISN-Marktreferent Matthias Quaing empfiehlt allen Landwirten, zusätzlich auch die Vermarktungsmöglichkeiten der Online-Handelsplattform der ISN zu nutzen: Bei der Auktion der Internet Schweinebörse und zusätzlich auf dem dortigen Marktplatz kann jeder registrierte Nutzer unabhängig von irgendwelchen Notierungen seine Schweine vermarkten. Hier entscheiden reale Angebots- und Nachfrageverhältnisse über die Preise, die erzielt werden können.


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