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13.06.2012 rss_feed

Rheinland-Pfalz ist frei von Schweinepest

Schwein

Erstmals seit über zehn Jahren ist Rheinland-Pfalz offiziell frei von Schweinepest.


Dies hat die EU-Kommission bestätigt. Die enormen personellen und finanziellen Anstrengungen von Veterinären und Jägern im Kampf gegen die Schweinepest waren erfolgreich, stellte Umweltministerin Ulrike Höfken fest.

Mit der Umsetzung des EU-Beschlusses durch eine Tierseuchenrechtliche Anordnung des Landesuntersuchungsamtes enden die Impfkampagnen gegen die Klassische Schweinepest bei Wildschweinen in Rheinland-Pfalz. Nach dem Ende der Impfung in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gilt Deutschland erstmals seit vielen Jahren wieder als frei von Schweinepest.

Die letzten Erkrankungen in der Pfalz und im Westerwald liegen rund drei Jahre zurück. Tausende von Wildschweinproben hat das Landesuntersuchungsamt seither negativ auf Schweinepest getestet. Ein Restrisiko bleibt. Deshalb wird weiterhin ein intensives Monitoring bei den Schwarzkitteln in den ehemaligen Impfgebieten durchgeführt, denn unser langfristiges Ziel ist der Erhalt eines gesunden Schwarzwildbestands, erklärte Ministerin Höfken: Je länger kein Fall mehr aufgetreten und parallel weiterhin eine gute Untersuchungsdichte vorhanden ist, desto sicherer kann man sein, dass die Schweinepest endgültig getilgt ist.

Im März 2012 wurden die rheinland-pfälzischen Wildschweine das letzte Mal mit Fraßködern gegen das Schweinepestvirus geimpft. Die Impfung fand in Teilen der Landkreise Südwestpfalz und Kaiserslautern, in der kreisfreien Stadt Kaiserslautern sowie in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis statt. Seit Beginn der Impfungen im Jahr 2002 hat das Land Rheinland-Pfalz über 9,6 Millionen Euro allein für die Impfköder ausgegeben. Die Gesamtkosten der Schweinepestbekämpfung, einschließlich der Seuchenzüge, Untersuchungen und Köderimpfungen belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro.

Die seit 2002 geltenden Auflagen für Schweinehalter werden nun aufgehoben, beispielsweise die Untersuchungen der Hausschweine vor einem Transport sowie der eingeschränkte Handel. Schweinehalter sollten jedoch im eigenen Interesse weiterhin auf Biosicherheitsmaßnahmen in Schweineställen achten, um sich keine Krankheiten einzuschleppen.

Auch für die Jägerinnen und Jäger in den ehemaligen Impfgebieten werden die seuchenrechtlichen Erleichterungen spürbar: So darf das Wildbret wieder direkt, ohne den Umweg über die Wildannahmestelle zu nehmen, vermarktet werden. Die Probe auf Schweinepest ist allerdings noch abzugeben. Laut Umweltministerium sollte die dauerhafte Reduzierung des Wildschweinbestands Ziel der Jägerschaft bleiben, denn je größer eine Population, desto leichter verbreiten sich Krankheiten in ihr und desto schwieriger wird eine Bekämpfung von Tierseuchen.

Weitere Information zur Schweinepest bei Wildschweinen und Landkarten der Monitoringgebiete sind auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz zu finden


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