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23.05.2012 rss_feed

Drittlandexporte erneut Wachstumsmotor für deutsche Agrarwirtschaft

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Starke Zuwächse für Fleisch und Fleischwaren


Die deutschen Exporte von Agrar- und Ernährungsgütern erreichten nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Quelle: AMI) im 1. Quartal 2012 mit 14,3 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert und liegen damit um 0,5% über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Hauptursache dieser moderaten Entwicklung sind vor allem die um 2,5% gesunkenen Ausfuhren in die EU-27 bei gleichzeitig weiterhin stark steigenden Ausfuhren in die Drittländer. So stiegen die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU-27 um 11,2% auf 3,6 Mrd. Euro. Bei der Betrachtung großer Freihandels- und Wirtschaftszonen fallen besonders die um 57,6% auf 155 Mio. Euro gestiegenen Exporte in die ASEAN-Staaten auf. Eindrucksvoll ist mit 34,6% aber auch die hohe Steigerungsrate der Exporte in die anderen asiatischen Märkte auf fast eine Milliarde Euro. Ebenfalls überdurchschnittliche Wachstumsraten verzeichnen die Ausfuhren in die NAFTA mit 12,2% auf 473 Mio. Euro und nach Australien/Ozeanien mit 46,2% auf 72 Mio. Euro.

Dagegen konnten bei den Ausfuhren in die TOP Ten EU-Länder allein Großbritannien (+3%), Spanien (+5,4%) und die Tschechische Republik (+2,2%) zulegen. Sowohl die Niederlande (-8,3%%) als auch Frankreich (-1,4%), Italien (-2,8%), Österreich (-4,8%), Polen (-4,3%), Belgien (-3,7%) und Dänemark (-0,3%) zeigen aktuell leicht rückläufige Tendenzen. Hier sind die Entwicklungen in den kommenden Quartalen abzuwarten.

Die Ausfuhren in die Drittländer sind in den letzten fünf Jahren im Wert um gut 80% gestiegen. Dieses sehr hohe Wachstum wurde vor allem durch die um 175% gestiegenen Ausfuhren von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs auf mehr als 927 Mio. Euro getragen. Herausragend dabei sind die Entwicklungen bei Fleisch und Fleischwaren: Mit mehr als 398 Mio. Euro und einem wertmäßigen Zuwachs in den letzten fünf Jahren von 374,6% ist diese Warengruppe erstmals die stärkste tierische Warengruppe und zweitstärkste Warengruppe überhaupt.

Rasant entwickelt haben sich im Fünf-Jahres-Vergleich die Exporte aller agrar- und ernährungswirtschaftlicher Güter in die Top Ten Drittländer: Russland (+56,2%), Schweiz (+63,8%), USA (+60,1%), Saudi Arabien (+103%), China (+519,9%), Türkei (+72,2%), Hongkong (+377,1%), Ukraine (+96,6%), Norwegen (+66,6%) und Japan (+22,3%). Die gesamten Ausfuhren in die BRICS-Staaten haben sich in den letzten fünf Jahren mit +118,5% auf fast 800 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Weiterhin starke Konzentration der GEFA auf die Drittlandmärkte

Bereits 2012 legen die Mitgliedsunternehmen einen deutlichen Schwerpunkt ihrer Exportaktivitäten auf die Wachstumsmärkte in Drittländern. Die Mitte April beim BMELV eingereichten Exportvorstellungen verstärken diesen Trend. So sind aktuell 50 BMELV geförderte Exportprojekte mit einer Ausrichtung von über 50% auf die Drittlandmärkte geplant. Gleichzeitig sollen 74% der BMELV-Unternehmerreisen in Drittländern stattfinden.

Mit dieser Ausrichtung konzentrieren wir uns weiter konsequent auf die Wachstumsmärkte der Zukunft, ohne unsere Hausaufgaben in den Ländern der EU zu vernachlässigen sagt Dr. Franz-Georg von Busse, Sprecher der GEFA und Geschäftsführer der LEMKEN GmbH & Co. KG.


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