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23.05.2012 rss_feed

Bauernverband über Tierschutzgesetz sauer!

Pferde Am Rodderberg 2011   Ff Foto   Dsc

Nutztierhalter stehen für wirksamen Tierschutz - DBV: Gesetzesnovelle schießt über das Ziel hinaus


Berlin (ba/vfz/DBV) Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zur Novelle des Tierschutzgesetzes stellt der Deutsche Bauernverband (DBV) fest: Tierschutz ist für die Bauernfamilien eine große Verpflichtung und nicht nur eine Frage des gesetzlichen Rahmens. Dabei erwarten die Bauernfamilien aber auch, dass ihre über Generationen erworbene Expertise im Umgang mit Nutztieren geachtet und respektiert wird.

Die jetzige Novelle geht teilweise in die richtige Richtung, teilweise schießt sie aber über das Ziel hinaus. So hat der DBV mit allen Beteiligten in der Produktionskette sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene beispielsweise in einer Selbstverpflichtung zugestimmt, bis zum Jahre 2018 vollständig auf die betäubungslose Ferkelkastration zu verzichten. Wenig verständlich ist es deshalb für die Bauern, wenn jetzt in der Novelle des Tierschutzgesetzes das Datum auf 2017 vorgezogen wird.

Über das Ziel hinaus schießt auch das Verbot des Schenkelbrands beim Pferd. Hierdurch würde ein tierzüchterisches Kulturgut zerstört, welches für die deutsche Pferdezucht bisher ein Aushängeschild war. Der DBV wird deshalb mit den Tierzuchtverbänden gemeinsam für den Erhalt dieser Form der Tierkennzeichnung eintreten.

Völlig akzeptiert wird das Verbot von Qualzucht oder auch das Einschreiten gegenüber der unkontrollierten Vermehrung von streunenden Katzen. Auch in der Frage der betrieblichen Eigenkontrollen für den Umgang mit den Nutztieren lassen die Bauernfamilien mit sich reden. Allerdings darf das nicht zu einem neuen verordneten Bürokratiewust führen, sondern soll mithelfen, das praktische Geschehen in den Nutztierställen besser zu gestalten.


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