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16.12.2011 RSS Feed

Netzwerk Ackerbau Niedersachsen nimmt Arbeit auf

Stärkung der Wirtschaft und Information der Öffentlichkeit als Hauptziele

 


Braunschweig (ba/vfz/pm) - An der nachhaltigen Gestaltung von Ackerbau und ländlicher Entwicklung sind viele Akteure beteiligt. Sie arbeiten zum Teil unabhängig oder regional begrenzt von einander. Um die verschiedenen Entwicklungen auf diesem Gebiet zusammenzuführen, wurde jetzt das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V. – kurz NAN – gegründet. Es versteht sich als Plattform für Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft und will den Erkenntnistransfer zwischen Forschung, Praxis und Öffentlichkeit fördern.

Im Netzwerk arbeiten Landwirte, Wissenschaftler, Berater und Politiker sowie Vertreter aus Verbänden und Verwaltung eng zusammen, sagte dazu Gerhard Schwetje, Vorsitzender des NAN, bei der Auftaktveranstaltung heute (16. Dezember) im Johann Heinrich von Thünen-Institut in Braunschweig. Im Rahmen einer Ideenschmiede würden aktuelle produktionstechnische und gesellschaftspolitische Fragen aufgegriffen und beantwortet. Das Netzwerk wolle die Wirtschaft im ländlichen Raum stärken und gleichzeitig die Öffentlichkeit umfassend informieren.

Nach der bereits vollzogenen Vereinsgründung werde das NAN Anfang 2012 konkrete Ziele erarbeiten und erste Projekte in Angriff nehmen. Je vielfältiger dabei die Akteure sind, umso besser wird das Ergebnis, erläuterte Schwetje. Weitere Mitglieder seien im Netzwerk deshalb herzlich willkommen.

 

Den Fokus seiner Arbeit richtet das NAN auf die Landwirtschaft. Im globalen Wettbewerb bedarf es einer konzertierten Aktion, um die Konkurrenzkraft niedersächsischer Ackerbaubetriebe zu stärken, erklärte NAN-Geschäftsführer Andreas Freytag. Ziel sei es, den Acker ökonomisch und ökologisch zu sichern, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und neue Einkommensquellen und Märkte für die Landwirte zu erschließen.

Unterstützt wird das NAN durch das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. Das Netzwerk wird den Ackerbau in Niedersachsen weiter nach vorne bringen, sagte Dr. Volker Garbe, Referatsleiter im Landwirtschaftsministerium, heute in Braunschweig. Er begrüßte die Verknüpfung der landwirtschaftlichen Produktion mit anderen Bereichen im ländlichen Raum und die Einbeziehung auch der nicht-landwirtschaftlichen Bevölkerung.

Als künftige Herausforderungen des Ackerbaus nannte er die Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel, Ressourcenschonung sowie Nahrungsmittelerzeugung und -qualität. Niedersachsen ist gut aufgestellt. Mit dem Netzwerk wird eine sehr gute Verknüpfung vorgenommen, um Fragen in diesen Bereichen schlüssig zu beantworten, so Garbe.

 


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