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24.10.2011 
Nach dem Maskentanz und –Flop kommt nun der Preispoker!
Bonn (ba/vfz/fr) – Am vergangenen Freitag kam es nach einem wochenlangen Notierungsstillstand nunmehr zu einer Preisbewegung. Aufgrund der Markt- und Preiserhebung der Vereinigungen von Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch ergab sich für den Zeitraum vom 21. Oktober bis 27. Oktober 2011 ein mittlerer Preisfaktor bei der Auto-FOM-Vermarktung von 1,59 Euro, was einem Preisanstieg von satten 6 Eurocent entsprach. Intern gingen Viehkauleute noch am vergangenen Wochenende von einer stark nach unten gerichteten Preisschlacht bei den Schlachthöfen aus, sahen sich aber – trotz Hauspreise – dann doch nicht im vollen Umfang bestätigt.
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Nach vfz-Montagsinformationen teilte nach der Maskenänderung der Firma Tönnies, wir berichteten darüber, die Firmen Vogler-Fleisch in einem Schreiben an seine Lieferanten mit, dass die EDV-technischen Arbeiten für die AutoFOM-Klassifizierungstechnik abgeschlossen sein. Die neue AutoFOM-Abrechnungsmaske gilt ab heute. Auch Danish Crown behält seine Taktik bei, die Tönnies-Masken 1:1 zu übernehmen, wie die ISN in ihrer neusten Info mitteilte. Es bleibt spannend, ob in den nächsten Tagen noch weitere Schlachtunternehmen Änderungen vornehmen werden. Wobei das gar nicht so spannend ist, die Gerüchte, die Spatzen, pfeifen es von der Dächern, dass nämlich die Westfleisch daran denken soll, ihre Maske am Mittwoch dieser Woche zu ändern.
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Die Firmen Tönnies, Vion und Danish Crown haben nach vfz-Informationen erneut auf das bei den Erzeugergemeinschaften und auch bei den Viehkaufleuten äußerst ungeliebte Mittel der Hauspreise zurückgegriffen und ihren Preis gegenüber dem Vereinigungspreis um 2 Eurocent gesenkt. Wie allerdings aus Viehhandelskreisen zu erfahren war, scheint die Firma Westfleisch den Preis der Vereinigungen zu halten, wie viele kleinere Schlachtbetriebe ebenfalls und können über mangelnde Schlachtungen nicht klagen. Somit fließt das relativ gute Angebot zu guten Preisen ab, war zu erfahren.
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Viele Viehkaufleute – so will es die vfz-Handelszeitung erfahren haben - scheinen derzeit einige Schlachtbetriebe zu umfahren , um sich die höheren Preise zu sichern. Marktexperten gehen derzeit noch davon aus, dass auch in den nächsten Tagen Schweine für den Export, aber auch den guten Lauf im Inlandsmarkt, gesucht werden und das Angebot somit abfließt – und zwar zum größten Teil zu den Vereinigungspreis.
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