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27.11.2009 RSS Feed

"Lieber den Spatz in der Hand als die Illusion auf dem Dach" 


Dr. Helmuth Born, Generalsekretär des Bauernverbandes

Berlin (ba/vfz/pm) - Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Dr. Helmut Born, hat die Grundsatzkritik aus den Reihen der Grünen an den Hilfen für die Milchbauern zurückgewiesen. Born: "Kein Hilfsprogramm kann das ausgleichen, was an den Märkten verloren wurde, aber in der Krise zählt eben doch jede Hilfe." Die Behauptung, die Hilfen würden wahllos nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden, habe mit der Realität wenig zu tun, so Born. Es erfolge eine konkrete Bindung an die Milchkühe bzw. an die bewirtschaftete Grünlandprämie. Problematisch sei eher die späte Auszahlung der Hilfsmittel in 2010. "Das muss vor allem die EU beschleunigen", so Born. Hingegen komme die Entlastung bei der landwirtschaftlichen Unfallversicherung bereits kurzfristig bei den Bauernfamilien an.

Völlig unrealistisch seien Forderungen, den Milchpreis über Kürzungen der EU-Milchquote anzuheben. Dafür gebe es europaweit keinerlei Mehrheiten. Born erinnerte auch daran, dass es die "grüne" Bundesministerin Renate Künast gewesen sei, die 2003 dem Ausstieg aus der Milchquote in 2015 zugestimmt habe. Jetzt in der Opposition etwas ganz anderes zu fordern, sei wenig glaubwürdig.



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