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Landwirtschaftsverbände fordern stabile Regierung in NRWMünster (ba/vfz/pm) - Die Präsidenten des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) und des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Friedhelm Decker und Franz-Josef Möllers, haben die Politiker der im Landtag vertretenen Parteien aufgefordert, jetzt ihre Kräfte darauf zu richten, eine schlagkräftige Landesregierung zu bilden. „Wie selten zuvor blickt die Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen in diesen Wochen mit Sorge in die Zukunft“, betonen die Präsidenten. Die bäuerlichen Betriebe kämpften mit den drastischen Folgen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise und mit zunehmend volatileren Märkten. Gleichzeitig sei die Diskussion um die Fortentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa nach 2013 in vollem Gange und erste Vorschläge zur Kürzung der Haushaltsausgaben von Bund und Ländern würden erörtert. Veränderungen zu Lasten unserer Betriebe könnten zu massiven wirtschaftlichen Folgen führen. „Dies ist nicht die Zeit für politische Unsicherheiten und knappe Mehrheiten“, erklären Decker und Möllers zu den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen über die Bildung einer neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. „Was unser Land jetzt benötigt, sind stabile Mehrheiten und die Entschlossenheit der Parteien, sich der Verantwortung für die Zukunft unseres Landes zu stellen.“ | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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