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26.02.2010 RSS Feed

ISN-Mitgliederversammlung


Münster/Bonn (ba/vfz/isn) Viele Referate und eine sehr interessante Podiumsdiskussion bestimmten die Mitgliederversammlung der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V., am 23. Februar in Münster.

In den in diesem Jahr zugunsten des Rahmensprogramms sehr kurz gehaltenen Regularien ging ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes in seinem Bericht auf die komplexen politischen Rahmenbedingungen ein, die gegenüber klassischen Schweinehalterthemen zunehmend stärker dominierten. Umwelt– und Tierschutzaspekte bestimmten mehr und mehr die Rahmenbedingungen der Schweinehalter, z.B. der Ammoniakleitfaden, die VDI-RL Emissionen und Immissionen aus der Tierhaltung, die VDI-RL „Bioaerosole“, die DüngeVO. Die Subventionierung der Bioenergie sei ein Problem für die Veredlung, und es sei traurig, dass ausgerechnet die Veredlung, die sich immer gegen Subventionen ausgesprochen habe, von den Pacht- und Nachweisflächen getrieben werde. Daneben hänge die Bedrohung durch die Wildschweinepest nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Schweinehaltern, da auch der Export von Schweinefleisch bedroht sei, betonte der ISN-Vorsitzende. Dennoch, das Fazit des ISN-Vorsitzenden lautete: „Wer gut ist, soll jetzt einen Stall bauen, und nicht weil es sein Nachbar macht!

Auf die neuen wirtschaftlichen Aktivitäten der ISW GmbH, die u.a. den Gas- und Viehhandel betreibt, ging Dierkes im Anschluss ein. Die ISW habe weitere Aktivitäten unternommen, ihren Mitgliedern dauerhaft marktgerechte Strompreise anzubieten.

Neu sei ebenfalls, dass die ISW im Jahr 2009 erstmals im Export von Schlachtschweinen nach Osteuropa, vornehmlich Russland tätig geworden ist.

Das Viehhandelsgeschäft der ISW ist durch ein kontinuierliches Wachstum gekennzeichnet“, so Dierkes. Im Jahr 2009 habe die ISW insgesamt gut 535.000 Mastschweine und Ferkel vermarktet.

Bei den Mastschweinen sei dies ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von rund 16 Prozent auf 387.000 Tiere und bei Ferkeln eine Umsatzsteigerung um knapp 17 Prozent auf 157.000 Ferkel. Im Jahr 2009 wurden rund 4,6 Mio. Liter Flüssiggas (+0,4 Mio.) gehandelt, das sind rund 9% mehr.

Die Internet Schweinebörse verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 30.400 Tieren, das sind rund 3.800 Tiere bzw.14% mehr als 2008.

Zu den Aktivitäten der ISW-Versicherungsmakler GmbH konnte der ISN-Vorsitzende berichten: “Bei den Versicherungsmaklern haben wir in 2009 das verwaltete Prämienvolumen von 5,4 auf mehr als 6 Mio. € steigern können!“



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