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Hohe Einkommensverluste: Bauernverband zu den Ergebnissen des zurückliegenden Wirtschaftsjahres 2008/2009 München (ba/vfz/bbv) – Die Einkommen der bayerischen Bauern sind im nun ausgewerteten Zeitraum von Juli 2008 bis Juni 2009 stark zurückgegangen. Nach dem Ausnahmewirtschaftsjahr 2007/2008 schlägt die Finanz- und Wirtschaftskrise auch in der Land- und Forstwirtschaft gewaltig durch. Das Wirtschaftsjahr 2008/2009 ist durch den enormen Preisverfall bei nahezu allen agrarischen Erzeugnissen gekennzeichnet. Die entstandenen, hohen Einkommensverluste sind für so manchen Familienbetrieb existenzbedrohend. Geprägt wurde die wirtschaftliche Situation zudem noch von den zum Teil um rund 200 Prozent gestiegenen Düngemittelpreisen und anderen Betriebsmittelpreissteigerungen. Dies zeigt der heute in Berlin vorgestellte, jährliche Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes. Ihm liegen die Ergebnisdaten von knapp 20.000 deutschen Betrieben, darunter rund 5.000 aus Bayern, zugrunde. Im Vergleich zum Einkommen von angestellten Arbeitnehmern ist das monatliche Einkommen in der Landwirtschaft als Bruttolohn zuzüglich des Arbeitgeberanteils für Sozialversicherungen zu betrachten. Mit dem landwirtschaftlichen „Bruttoeinkommen“ muss ein Familienbetrieb die betriebliche Eigenkapitalbildung, Lebenshaltung, Krankenversicherung und Altersversorgung für die Familie finanzieren. Von den monatlich in Bayern verfügbaren 1.543 Euro je Familienarbeitskraft müssen rund 500 Euro pro Monat für die landwirtschaftliche Sozialversicherung verwendet werden. Diese umfasst die landwirtschaftliche Krankenversicherung und die landwirtschaftliche Alterskasse. Für Letztere sind Beiträge nicht nur für den Landwirt, sondern zusätzlich ein eigener Beitrag für die Landwirtsehegattin zu entrichten. „Grundsätzlich müssen wir uns auf marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen in Europa und weltweit einstellen. Dafür brauchen wir dann aber auch gesetzlich und finanziell fest verankerte Instrumente und einen Flankenschutz, um soziale Marktwirtschaft und damit eine soziale Landwirtschaft nachhaltig zu ermöglichen“, sagt Müller. „Bei zunehmender Nachfrage an Lebensmitteln und erneuerbaren Energien haben wir trotz allem eine gute Ausgangssituation für unsere Betriebe.“ | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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