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19.10.2009 RSS Feed

Grüne Woche 2010 „ökologisch“ und „fair“


BioMarkt auf 3.000 Quadratmeter Hallenfläche - Premiere für „Fairen Handel“ in Halle 6.2


Berlin (ba/vfz/pm) - Der Trend hält trotz Wirtschaftskrise an: Immer mehr Menschen zeigen beim Einkaufen nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch für andere und für die Umwelt. Lebensmittel müssen mehr als „nur“ schmackhaft, hochwertig und gesund sein. Dafür wirbt auch 2010 der BioMarkt in Halle 6.2a auf der Grünen Woche, die vom 15. bis 24. Januar auf dem Berliner Messegelände stattfindet.

 

Bio gedeiht trotz Wirtschaftskrise

 

Der deutsche Bio-Markt war mit einem Wachstum von etwa zehn Prozent auch 2008 der dynamischste Markt im Lebensmittelsektor. Vor allem der Fachhandel legt weiter zu, so der Branchenverband Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). „Wir rechnen im Fachhandel im Jahr 2009 mit einem Umsatzplus von rund fünf Prozent“, so die Prognose von Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW. Thomas Dosch, Präsident von Bioland, teilt die optimistische Einschätzung und begründet sie auch damit, dass der Biolandbau zunehmend wieder zum „alternativen Landbau“ werde. Er biete Lösungsansätze für mehr Klima-, Boden- und Wasserschutz sowie zum Abbremsen des Artenschwundes. „Es gilt, Biolandbau auch als Alternative für Landwirte zum Erhalt ihrer Höfe in allen Regionen attraktiver zu machen. Daran arbeiten wir – in Allianzen mit Verarbeitung und Handel“, so Dosch. Das spiegelt auch unmittelbar der BioMarkt der Grünen Woche 2010 wider. Auf der gesamten Hallenfläche mit 3.000 Quadratmetern präsentieren sich über 60 Aussteller. Dazu gehören das Landwirtschaftsministerium mit dem Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau sowie die Anbauverbände Bioland, Naturland und Demeter.

 

Weltladen mit fair gehandeltem Produktsortiment

 

2010 stellt sich der „Faire Handel“ erstmalig auf der Grünen Woche vor. Im Mittelpunkt steht dabei Kaffee, das bekannteste Produkte des Fairen Handels. In einem Café können Besucher diese Kaffee-Spezialitäten nicht nur genießen, sondern auch das aromatische Heißgetränk von der Röstung bis zum Aufbrühen selbst herstellen. Wer mehr zum Thema wissen möchte, findet in Halle 6.2 Hintergrundinformationen zum weltweiten Kaffeeanbau und Fairem Handel.

 

Zum Stöbern durch ein darüber hinaus breites fair gehandeltes Produktsortiment lädt ein Weltladen ein. Denn der Faire Handel überrascht mit Vielfalt: Säfte, Eistee, Cola, Limonade, Quinoa, Kokosmilch, delikate Essige, Olivenöl, Honig, Marmelade, exotische Nüsse, Gewürze, köstliche Schokoladensorten, Gummibärchen und vieles mehr. Hobbyköche und Naschkatzen können sich über ein breites Angebot freuen.

 

Das Forum Fairer Handel, Netzwerk des Fairen Handels in Deutschland, organisiert den Messestand, der durch die Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ermöglicht wurde. Das Ministerium wird neben „Brot für die Welt“ Mitaussteller im Bereich Fairer Handel sein.



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