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05.11.2011 RSS Feed

Global Forum for Food and Agriculture Berlin (GFFA) 19.-21. Januar 2012

Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum - Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen

Rund 50 Minister kommen zum Agrarministergipfel nach Berlin

Berlin (ba/vfz/pm) - Die Welternährungslage bleibt angespannt. Von den derzeit rund sieben Milliarden Menschen hungern nach Angaben der Food and Agricultural Organization (FAO) eine Milliarde Menschen. Die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit ausreichender Nahrung ist eine der dringendsten politischen Aufgaben unserer Zeit. Bevölkerungswachstum, steigende Energie- und Rohstoffnachfrage, Klimawandel, die unterschiedliche Ressourcenausstattung sowie kulturelle und struktuelle Unterschiede der verschiedenen Länder erfordern differenzierte Strategien, um die bestehenden Schwierigkeiten in der Ernährungssicherung zu überwinden. Die nachhaltige Landwirtschaft nimmt dabei in allen Ländern eine Schlüsselfunktion in der Ernährungssicherung ein. Das Leitthema des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) Berlin 2012, Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum - Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen, greift deshalb die zentrale Rolle des Agrarsektors für die Weltgemeinschaft auf.

Seit dem Jahr 2009 ist das GFFA im Rahmen der Grünen Woche eine internationale Plattform für die Zukunftsfragen zur globalen Ernährungssicherung. Das Forum ist in seiner Art einzigartig und erfährt wachsende Resonanz. Rund 50 Agrarministerinnen und Agrarminister aus aller Welt treffen hier mit den Spitzen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie Vertretern von Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln, mit denen die anstehenden globalen Herausforderungen bewältigt werden können.

Vier herausragende Veranstaltungen des GFFA sind am 21. Januar 2012 das Internationale Agrarministerpodium im ICC Berlin sowie der Berliner Agrarministergipfel im Auswärtigen Amt, die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) organisiert. Auf dem Internationalen Agrarministerpodium am Vormittag werden Ministerinnen und Minister, u.a. aus Brasilien, China, Mexiko, Neuseeland, Sambia und Frau Ministerin Aigner sowie EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Ciolos ihre Standpunkte vertreten und sich den Fragen des Publikums stellen. Der Generaldirektor der FAO, Herr José Graziano da Silva, soll das einführende Statement halten.

Am Nachmittag werden Agrarminister aus der ganzen Welt auf dem Berliner Agrarministergipfel das Thema des GFFA miteinander diskutieren. Insbesondere im Hinblick auf die G20+ Konferenz in Rio de Janeiro im Juni 2012 mit dem Schwerpunktthema Green Economy soll der gemeinsame Austausch auf dem GFFA neue Impulse für Politik und Wirtschaft zum Thema Welternährung geben.

Das hochrangig besetzte Internationale Wirtschaftspodium der Business Leaders´ Initiative (21. Januar 2012) setzt Akzente zum Thema Ernährungssicherung aus der Perspektive der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und internationalen Organisationen werden hier über Lösungsansätze für die globale Herausforderung der Ernährungssicherung diskutieren. Anschließend lädt die Business Leaders´ Initiative die internationalen Gäste als kommunikativen Abschluss des GFFA zum festlichen Abendempfang ein.

Die Ergebnisse des GFFA werden über den Rahmen der Veranstaltung hinaus wichtige Anknüpfungspunkte für den gesamten internationalen agrar- und ernährungspolitischen Diskurs sein.

Bereits am 19. und 20. Januar 2012 bieten Fach- und Regionalpodien mit thematischen und regionalen Bezügen ein breites Veranstaltungsspektrum zu den Entwicklungstendenzen und Lösungsstrategien im Bereich Landwirtschaft und Welternährung. Begleitend dazu bietet die Unternehmerlounge Gelegenheit für Networking und individuelle Gespräche zwischen Veranstaltern und Teilnehmern. Am 21. Januar lädt die Kooperationsbörse in den Saal 2 des ICC Berlin ein. Im Ausland tätige deutsche Unternehmen und Institutionen kommen hier mit den Gästen des Global Forum for Food and Agriculture ins Gespräch. Ziel ist die Kontaktaufnahme mit möglichen Partnern für gemeinsame Kooperations- und Geschäftsprojekte.


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