vfz - Handelszeitung Vieh und Fleisch
Kontakt  ::  Impressum  ::  Druckansicht
Adenauerallee 176 • 53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 28 07 93 • Fax: 02 28 / 21 89 08
VFZ
News
Termine
Archiv
Service
Newsletter
Marktnewsletter
Shop
Kaufen / Verkaufen
Abonnement
Abonnent werden
Probe-Abo
Anzeigenredaktion
Mediaplan
Anzeigen schalten
Website
Kontakt
Impressum
Haftungsausschluss
09.10.2009 RSS Feed

Führt die grüne Gentechnik  Union und FDP zum Konflikt?


Berlin (ba/vfz/pm) - Die grüne Gentechnik droht zum Konfliktstoff bei den Koalitionsverhandlungen zwischen der CDU/CSU und der FDP zu werden. . Die CSU beharrt bisher darauf, dass das Verbot für den Anbau der genveränderten Maissorte MON 810 bestehen bleibt.


Aigner Ilse Pk Banken 190809 Dsc

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) - unser ff-Foto - hatte den Anbau von Genmais MON 810 des US-Agrarkonzerns Monsanto im April wegen unklarer Umweltrisiken vorerst gestoppt. Monsanto hatte dagegen geklagt, eine endgültige Entscheidung steht aus. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wertete die CSU-Forderungen zur Gentechnik positiv. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) sagte dagegen: "Die Gentechnik spielt eine erhebliche Rolle." Die Chancen sollten genutzt werden.


Happachkasan Gentechnikexpertin Der Fdpbundestagsfraktion Foto Ff  Dsc

Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) nannte eine Aufhebung des Anbauverbots für Genmais der Sorte MON 810 des US-Konzerns Monsanto «nicht akzeptabel». «Wir wollen keinen kommerziellen Anbau in Bayern», sagte Söder. Die FDP fordert, dass der Anbaustopp aufgehoben und auch der Anbau der Gen-Stärkekartoffel Amflora von BASF unterstützt wird. Die FDP dringt auf eine Entscheidung. «Ich fordere die CDU auf, ebenfalls Farbe zu bekennen», sagte FDP- Agrarpolitikerin Christel Happach-Kasan (unser ff-Foto).


a Apel Wolfgang Praesident Des Deutschen Tierschutzbundes DscWarnungen richteten Umwelt- und Tierschutzverbände an die künftige schwarz-gelbe Koalition. Nach Auffassung vom Bund Naturschutz (BN) Bayern stellt das Wahlergebnis keinen „Freifahrschein für die Agrogentechnik“ dar. BN-Vorsitzender Prof. Hubert Weiger rief die CSU auf, bei ihrer bisherigen restriktiven Haltung zu bleiben: „Wer Gentechnik sät, wird Widerstand ernten“, kündigte Weiger vorsorglich an. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel (unser ff-Archiv-Foto), mahnte die Festschreibung konkreter Tierschutzziele in der Koalitionsvereinbarung an. Bereits in den vergangenen Jahren habe Deutschland seine Vorreiterrolle in Europa mehrfach zu Lasten der Tiere aufgegeben, obwohl es genügend dringenden Handlungsbedarf gebe. Benötigt würden unter anderem bindende Vorgaben für eine tierschutzgerechte Haltung in landwirtschaftlichen Betrieben.

Goldmann 2 Fdp 18 06 08 Dsc

Nach wie vor umstritten sind auch die EU-Absatzhilfen für Milchbauern. Aigner verlangt mehr EU-Exporthilfen in der Milchpreiskrise. Die FDP lehnt dies ab. "Wir sagen Nein zu diesen Exporthilfen", sagte der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael Goldmann (unser ff-Foto). Diese Hilfen könnten negative Auswirkungen auf den Markt haben.


Die ff-Fotos können durch Anklicken vergrößert werden


News...

Suche
Abonnenten-LogIn
Benutzername

Passwort

Aktuell: Tiertransporte
Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam jemand, der wusste das nicht und hat es gemacht. >>>
Hier geht's zum...
Tiertransportkontrollen
Sie wurden kontrolliert? Hier können Sie den Fragebogen der vfz – Handelszeitung herunterladen. Den Bogen ausfüllen und sofort an die vfz - Redaktion faxen. >>>


vfz Tel.: 02 28 / 28 07 93


Ab dienstags laufend "frische Märkte" im Marktnewsletter