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Freihandel mit China: Schweiz wäre PionierinBerlin (ba/vfz/lid) - Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China war Thema beim Empfang des stellvertretenden Ministerpräsidenten Chinas auf dem Landgut Lohn in Kehrsatz BE.
Bundespräsidentin Doris Leuthard und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey vereinbarten mit ihrem chinesischen Gast Li Keqiang den nächsten Termin auf dem Weg zum Freihandelsabkommen: Noch vor Ende Jahr soll eine Machbarkeitsstudie zum Abkommen abgeschlossen sein. Im Februar findet in Peking die erste Sitzung der zuständigen Kommission statt, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Gespräche in Kehrsatz BE bilden den Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten "60 Jahre diplomatische Beziehungen Schweiz-China", wie die Departemente der Bundesrätinnen Leuthard und Calmy-Rey mitteilten. Die Schweiz war am 17. Januar 1950 eines der ersten westlichen Länder, das die kommunistische Regierung Chinas anerkannte. Mit dem Freihandelsabkommen käme die Schweiz wiederum vielen westlichen Staaten zuvor: Wird die Vereinbarung realisiert, ist es das erste Freihandelsabkommen zwischen der Volksrepublik und einem europäischen Land. Für die Schweizer Wirtschaft ist China ein wichtiger Wirtschaftspartner. Im Jahr 2008 exportierte die Schweiz 7,3 Milliarden Franken an Gütern und Dienstleistungen nach China und importierte für 3,9 Milliarden Franken. Gemäss dem Wirtschaftsdachverband Economiesuisse gehören die Schweizer Unternehmen zu den aktivsten Investoren im Reich der Mitte. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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