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06.02.2010 RSS Feed

Goldmann: Blesers Kritik an FDP-Position zur Solarförderung ist scheinheilig


Berlin (ba/vfz/pm) - Zur Kritik des Agrarsprechers der CDU/CSU Bundestagsfraktion zur  FDP-Position zur Solarförderung erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete  Hans-Michael Goldmann, der auch Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist in relativ scharfer Form, die auf eine grundsätzliche Verstimmung hindeutet , dass es doch völlig klar sei, dass niemand ein Interesse daran habe, eine Überförderung der Solarbranche fortzusetzen. Doch man müsse auch dem Grundsatz der Planungssicherheit Rechnung tragen. Eine drastische  Reduktion der Förderung bereits zum 01. April oder 1. Mai ist einige Monate zu früh, erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete in seiner Pressemitteilung.

Herr Bleser stosse leider ins selbe scheinheilige Horn, wie viele andere auch, wenn es darum ginge, so Goldmann, Energieerzeugung zu kritisieren. Die einen wollen  keine Windkraftanlagen in Sichtweite haben, die anderen keine Kohle-  oder Kernkraftwerke und nun schösse man auch noch gegen Solaranlagen. Doch wo der Strom -  den unsere Industriegesellschaft benötigt - herkommen soll, verschweigen solche Eiferer stets, da geht es ständig nach dem St-Florians-Prinzip.

Niemand bestreite, so Goldmann dass die Förderung erneuerbarer Energien nicht zu Wildwuchs führen dürfe. Deswegen darf es nicht allein an der Förderung liegen, dass irgendwo Windanlagen gebaut werden, wo es nicht ausreichend  Wind gibt oder Solaranlagen auf Flächen, die ökologisch wertvoll sind oder für die landwirtschaftliche Produktion benötigt werden. Das hat auch nichts mit „Gewinnmaximierung ländlicher Regionen“ zu tun, wie Herr
Bleser kritisiere, erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete. Andererseits dürfte es einige Landwirte geben die dankbar sein, wenn sie aus der Verpachtung oder der eigenen Nutzung geeigneter Flächen für Solaranalagen ein gutes Nebeneinkommen erzielen können. Das wolle die FDP ermöglichen, erklärte Goldman in seiner Presseerklärung.



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