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Ernährungsindustrie setzt erneut weniger um Berlin (ba/vfz/dj) - Die Nahrungsmittelhersteller in Deutschland haben im August dieses Jahres 12,7 Mrd EUR und damit 5,3% weniger erlöst als im entsprechenden Vorjahresmonat. Dazu trug das Auslandsgeschäft 3,1 Mrd EUR bei. Insgesamt gingen die Exportumsätze der Branche im Zeitraum Januar bis Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 5% zurück, teilte ein Sprecher der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Berlin, auf Dow Jones-Anfrage mit. Dieser Rückgang sei insbesondere auf gesunkene Exportpreise (minus 5,7% im Vergleich zu 2008) zurückzuführen, erläuterte er. Die Lebensmittelpreise sind laut BVE seit Mitte 2008 rückläufig. Demnach lagen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im Oktober 2009 um 3% bis 4% niedriger als noch vor einem Jahr. Dies bedeute eine Entlastung der Verbraucher um rund 4 Mrd EUR jährlich, stellte der Verband fest. Die Herstellerpreise der Ernährungsindustrie gaben laut BVE von September 2008 bis September 2009 um 4,6% nach. Die vorhandenen Spielräume für Preissenkungen durch günstigere Agrarrohstoffe sind jedoch nach Aussage der BVE ausgereizt. Vielmehr seien die Weltmarktpreise für die wichtigsten Agrarrohstoffe im Herbst dieses Jahres bereits wieder um 10% bis 15% höher als noch zu Jahresbeginn, so der Verband. Daher erwartet er, dass die Preissenkungsrunden bei Lebensmitteln allmählich zu einem Ende kommen. DJG/jc/emk/10.11.2009 verringerten sich die Preise um 7,0%. Im September war ein Rückgang von 0,2% auf Monats- und von 8,1% auf Jahressicht verzeichnet worden. In der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor waren auf Großhandelsebene im Vorjahresvergleich Getreide, Saaten und Futtermittel um 20,6% billiger; Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette waren um 8,4%, Obst, Gemüse und Kartoffeln um 10,4% günstiger als vor einem Jahr. Letztere wurden auch gegenüber dem Vormonat zu niedrigeren Preisen verkauft (minus 3,6%). Ebenso wurde für Getreide, Saaten und Futtermittel im Vormonatsvergleich weniger bezahlt (minus 2,4%), während Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette im Vergleich zu September 2009 teurer wurden (plus 2,4%).
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