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Zu den aktuellen Entwicklungen im Dioxin-Skandal erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:
Mit der Beteiligung der Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft in Damme erreicht der Dioxin-Skandal endgültig das verfilzte System aus Bauernverband, Futtermittelindustrie, Raiffeisenverband und CDU. Die Genossenschaft in Damme ist kein ominöses schwarzes Schaf, sondern liegt im Zentrum der deutschen Massentierhaltung, ist QS-zertifiziert und gehört zum Raiffeisenverband. Der zuständige Vize-Bauernpräsident Möllers muss sich fragen lassen, welche Rolle er in seinen Führungspositionen beim Bauernverband, dem Futtermittelmulti Agravis und dem QS-System im Dioxin-Skandal spielt.
CDU-Staatssekretär Ripke deckt offenbar die Täter und hat nicht nur die Bundesministerin, sondern auch den Agrarausschuss des Bundestages am vergangenen Dienstag falsch informiert. Es wird zu klären sein, ob Ripke dabei in Absprache mit dem designierten niedersächsischen Landwirtschaftsminister Lindemann gehandelt hat. Die von Bundesministerin Aiger geforderten Rücktritte von Ripke und FDP-Minister Sander sind überfällig.
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