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13.10.2009 RSS Feed

Deutsche Lebensmittel weltweit erfolgreich


Heinen Ursula Pst

Berlin (ba/vfz/pm) - „Die Ernährungsindustrie gehört zu den vier wichtigsten Industriezweigen. Sie ist einer der Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft“, sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirt­schaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner heute anlässlich der „German Traders Night“ auf der größten Messe der Ernährungsindustrie und des Lebensmittelhandels ANUGA (Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung). „Jeder vierte Euro der deutschen Ernährungswirtschaft wird im Export umgesetzt. Der Export wird immer mehr zum Wachstumsmotor der Branche.“


„Wir setzen auf freie Unternehmen und den Wettbewerb des Marktes. In diesem Wettbewerb zeigt sich die Ernährungsindustrie auch weltweit als starker Akteur. Wir haben im Schulter­schluss mit der deutschen Ernährungswirtschaft dazu beigetragen, dass sich insbesondere in Drittländern Türen und Märkte für deutsche Agrarprodukte weiter geöffnet haben. Dabei gilt es, bestehende Märkte zu pflegen“, so Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in ihrer Er­öffnungsrede zur „German Traders Night“. „Die zukünftige Absatz­förderung liegt – nach der Auflösung der CMA – in der Eigenverantwortung der Ernährungs­wirtschaft. Wir werden die Exportanstrengungen der Branche gerne weiterhin begleitend unterstützen. Lassen Sie uns auch zukünftig gemeinsam daran arbeiten, dass die deutsche Le­bensmittelwirtschaft ihren erfolgreichen Weg fortsetzt.“


Aigner Beim Rundgang Ein Ff Foto 11 10 09 DscBundesernährungsministerin Aigner hob anlässlich der Eröffnung der ANUGA hervor, dass sich die Ernährungswirtschaft in Deutschland vor allem durch qualitativ hochwertige Produkte, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Orientierung auszeichne. Ein weiterer Bestandteil des weltweiten Erfolgsrezeptes unserer Lebensmittel liege in ihrer Sicherheit. „Made in Germany“ steht dabei für Qualität und Zuverlässigkeit. Innovation und Qualität müssen Hand in Hand gehen, um weiterhin erfolgreich zu sein“, sagte Bundesministerin Aigner. Auch die Anforderungen der Verbraucherinnen und Verbraucher unterliegen einem steten Wandel. So sollen Lebensmittel sowohl hochwertig als auch preiswert sein. Für Erzeuger und verarbeitende Industrie bedeute das einen ernormen Spagat, um auf Dauer zu bestehen. „Ich setze deshalb darauf, dass lang­fristig entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Preisdruck und Verdrängungs­wettbewerb einem fairen Miteinander weicht“, so Aigner.

Zum zweiten Mal fand am 10. Oktober eine „German Traders Night – Meet the German Food-Exporters“ anlässlich der Eröffnung der diesjährigen ANUGA-Messe in Köln auf Ein­ladung des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Koelnmesse statt. Sie knüpfte an die sehr erfolgreiche erste Veranstaltung des Jahres 2007 an. Die Abendveranstaltung bot den deutschen Ausstellern auf der Anuga die Möglichkeit, neue Geschäfts­partner kennen zu lernen und sich mit hochrangigen Vertretern  aus Industrie und Handel auszutauschen.


Unser ff-Foto zeigt Bundesministerin Ilse Aigner mit dem Präsidenten des Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE), Jürgen Abraham, - ganz rechts -  auf dessen Stand auf der ANUGA während des Rundganges der Ministerin.

Die BVE - Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. ist der wirtschaftspolitische Spitzenverband der Fachverbände und Unternehmen der Ernährungsindustrie in Deutschland. Die BVE vertritt die branchenübergreifenden Interessen der Lebensmittelhersteller in Berlin, Bonn und Brüssel. Über Fachverbands- und Unternehmensmitgliedschaften im Dachverband repräsentiert die BVE rund 90 Prozent der Branche. Von alkoholfreien Getränken bis zur Zuckerindustrie sind alle wichtigen Branchen bei uns vertreten. Branchenspezifische Aufgaben werden in den Fachverbänden bearbeitet.

Unnser ff-Foto können Sie durch Anklicken vergößern.


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