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Demografischer Wandel: Zahl der NRW-Privathaushalte geht langfristig zurück - besonders Haushalte mit drei oder mehr Personen betroffen Düsseldorf (ba/vfz/IT.NRW). Einer aktuellen Modellrechnung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen zufolge wird die Zahl der Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen, die derzeit bei 8,58 Millionen liegt, bis 2023 noch um 0,6 Prozent auf 8,64 Millionen zunehmen, danach aber bis 2050 auf 8,12 zurückgehen und damit um 5,4 Prozent unter dem gegenwärtigen Stand liegen. Besonders stark betreffen wird diese Entwicklung größere Haushalte, also mehrheitlich solche mit Kindern: Die Zahl der Haushalte mit drei Personen (derzeit 1,12 Millionen) wird bis 2050 um nahezu ein Viertel (23,4 Prozent) auf 860 000 zurückgehen, und die Zahl der Haushalte mit vier oder mehr Personen wird mit dann 880 000 sogar um 28,7 Prozent niedriger sein als gegenwärtig (1,2 Millionen). Die Zahl der Ein- (+3,8 Prozent) und Zweipersonenhaushalte (+0,9 Prozent) wird sich dagegen bis 2050 noch erhöhen. Regionalisierte Berechnungen, die die Statistiker in der Studie bis zum Jahr 2030 vornehmen, zeigen bei der Betrachtung der kreisfreien Städte und Kreise NRWs starke Unterschiede: Während für die Städte Köln und Düsseldorf sowie die Kreise Borken und Kleve bei der Zahl der Privathaushalte Zuwächse um mehr als zehn Prozent bis 2030 erwartet werden, ergeben sich bis dahin für Herne und Remscheid Abnahmeraten von mehr als zehn Prozent. Die künftige Entwicklung der Haushaltszahlen wird insbesondere Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben. Aber auch in anderen Bereichen, in denen Haushalte als Nachfrager in Erscheinung treten - etwa Strom- und Wasserversorgung oder Abfall- und Abwasserbeseitigung - sind die künftigen Veränderungen von Belang. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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