vfz - Handelszeitung Vieh und Fleisch
Kontakt  ::  Impressum  ::  Druckansicht
Adenauerallee 176 • 53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 28 07 93 • Fax: 02 28 / 21 89 08
VFZ
News
Termine
Archiv
Service
Newsletter
Marktnewsletter
Shop
Kaufen / Verkaufen
Abonnement
Abonnent werden
Probe-Abo
Anzeigenredaktion
Mediaplan
Anzeigen schalten
Website
Kontakt
Impressum
Haftungsausschluss
24.06.2011 RSS Feed

BVE begrüßt G20-Agrarministerbeschlüsse


Berlin (ba/vfz/bve) - Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie begrüßt die Beschlüsse der G20-Agrarministerkonferenz in Paris vom 23. Juni 2011 zur Verbesserung der Funktionsweise der Agrarrohstoff- und Terminmärkte.

Die G20-Agrarminister haben sich in ihrem Aktionsplan auf die Errichtung eines weltweiten Agrar-marktinformationssystems (AMIS) für die 4 wichtigsten pflanzlichen Erzeugnisse (Weizen, Mais, Reis, Soja) geeinigt.

Verlässliche und umfassende Marktinformationen sind entscheidend für das Funktionieren der Agrarrohstoffmärkte, erklärt Dr. Sabine Eichner, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Transparenz über Erzeugung, Verbrauch, Lagerhaltung und die Aktivitäten an den Warenterminmärkten stärkt das Handelsgeschehen und hilft, die Funktionsweise der Märkte zu verbessern.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Ernährungsindustrie ist aufgrund der hohen Bedeutung der Rohwaren und ihrer Einbindung in den globalen Agrarhandel in hohem Maße der zunehmenden Preisvolatilität der Rohstoffmärkte, aber auch den Folgen der Verknappung von Rohstoffen, die sich gerade in den letzten Monaten durch anhaltende Preissteigerungen ausdrückt, ausgesetzt.

Starke Preisschwankungen auf der Rohstoffseite stellen die Ernährungsindustrie vor das Problem, dass die Preise ihrer verarbeiteten Produkte mit dem Lebensmitteleinzelhandel über längere Ver-tragslaufzeiten vereinbart werden und gelernte Verbraucherpreisschwellen nicht ohne weiteres vom Handel aufgegeben werden. Kommt es also zu erheblichen, nicht erwarteten Preissteigerungen bei den Rohwaren schwächt dies unmittelbar die Ertragslage der Lebensmittelhersteller und gefährdet Marktposition und Arbeitsplätze des Unternehmens. Die Lebensmittelhersteller sind deshalb auf funktionsfähige Instrumente für das Risikomanagement angewiesen.

Warentermingeschäfte bieten den Unternehmen eine Möglichkeit, Rohstoffpreisschwankungen abzusichern und damit auch für stabile Verbraucherpreise Sorge zu tragen. Dieses Instrument funktioniert allerdings nur, wenn genügend Liquidität und Marktteilnehmer - sowohl branchennahe Akteure als auch spekulative Anleger - im Markt sind. Maßnahmen, die das Handelsgeschehen einschränken, sind deshalb kritisch zu beurteilen.


News...

Suche
Abonnenten-LogIn
Benutzername

Passwort

Aktuell: Tiertransporte
Alle sagten: Das geht nicht! Dann kam jemand, der wusste das nicht und hat es gemacht. >>>
Hier geht's zum...
Tiertransportkontrollen
Sie wurden kontrolliert? Hier können Sie den Fragebogen der vfz – Handelszeitung herunterladen. Den Bogen ausfüllen und sofort an die vfz - Redaktion faxen. >>>


vfz Tel.: 02 28 / 28 07 93


Ab dienstags laufend "frische Märkte" im Marktnewsletter