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Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt neue Zuchtwertschätzung für das Deutsche BraunviehBerlin (ba/vfz/pm) - Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert mit über 230.000 Euro ein Forschungsprojekt zur Prüfbullenauswahl beim Braunvieh. Hierbei soll eine neuartige Selektionsmethode (genomische Selektion) angewendet werden, die es ermöglicht über die Analyse der Gensequenzen das genetische Potential der Zuchttiere abzuschätzen. So kann die Zuchtwertschätzung bereits beim Kalb vorgenommen werden, ohne dass Leistungen von Nachkommen vorliegen. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, hat heute in Kempten die Bewilligungsbescheide an die Zuwendungsempfänger überreicht. „Eine leistungsfähige Milchwirtschaft ist abhängig von einer leistungsfähigen Rinderzucht“, sagte Müller. „Modernste Zuchtmethoden sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit und helfen, unsere Marktposition weltweit auszubauen.“ Von der genomischen Selektion versprechen sich die Tierzüchter Kostenvorteile von bis zu 90 Prozent gegenüber herkömmlichen Züchtungsprogrammen. Sie ermöglicht eine frühere und gezieltere Auswahl wertvoller Zuchttiere und damit einen schnelleren Zuchtfortschritt. Damit dürfte es der Deutschen Braunviehzucht - mit der größten Braunviehpopulation weltweit - möglich sein, ihre Marktposition zu sichern und auszubauen. In dem Projekt arbeiten die Tierzuchtforschung e.V., Grub, das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft zusammen. Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus dem Innovationsprogramm des BMELV. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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