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Brunner gegen Abstriche für bäuerliche Biogasanlagen![]() München (ba/vfz/pm) – Die Forderung der Fraktionsspitzen von Union und FDP, die Förderung für kleine Biogasanlagen zu senken, stößt bei Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner auf Unverständnis. In einem Schreiben bat er jetzt die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, an der beschlossenen Gesetzeslage festzuhalten. Der Minister hatte sich bei der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) massiv dafür eingesetzt, bäuerlich geführte Biogasanlagen im Vergleich zu Großanlagen besser zu stellen. So ist etwa die Einführung einer Sonderkategorie für kleine Biogasanlagen bis 75 kW mit hohem Gülleanteil vor allem auf bayerische Initiativen zurückzuführen. Die Regelung kommt laut Brunner insbesondere den bäuerlichen Familienbetrieben zugute und hat zudem klare umwelt- und klimapolitische Vorteile: Der geforderte Güllemasseanteil von mindestens 80 Prozent ermöglicht eine Verwertung von Reststoffen sowie ohnehin anfallender Biomasse und senkt so die Methan-Emissionen. Die Forderung nach einer Absenkung der Förderung könnte sich nach Einschätzung des Ministers nun als Investitionshemmnis für die Bauern auswirken. Gleichzeitig werde das große Engagement bayerischer Anlagenhersteller in diesem Bereich unterlaufen. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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