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Blauzungenkrankheit: Impfung wichtig!Bonn (ba/vfz/pm) - Eine möglichst hohe Impfabdeckung ist auch weiterhin der entscheidende Faktor im Kampf gegen die Folgen der Blauzungenkrankheit, so die klare Botschaft des RLV-Fachausschusses Rinder, der sich in der vergangenen Woche mit dem beabsichtigten Wegfall der Impf-Pflicht befasste. Allein in NRW waren 2007 mehrere tausend Rinder und über 20 000 Schafe der Blauzungenkrankheit zum Opfer gefallen. Das Risiko einer Wieder-Erstarkung der Krankheit stufen Wissenschaftler als hoch ein, sollte es nach Wegfall der Impfpflicht zu einem deutlichen Rückgang geimpfter Tiere kommen. Niedrigeren Kosten einer freiwilligen Impfung stünden dann jährlich wiederkehrende wirtschaftliche Schäden und Tierverluste gegenüber, befürchten die Fachausschussmitglieder. Zugleich ergäben sich auf Dauer Handelsauflagen für lebende Rinder und Schafe. Völlig offen sei zudem die Frage eines etwaigen Domino-Effektes innerhalb der EU und damit des Vordringens neuer Varianten der Blauzungenkrankheit. Aus Sicht des Fachausschusses ist daher auch nach einem möglichen Wegfall der Impfpflicht der Schutz der Tierbestände durch eine hohe Impfabdeckung entscheidend. Hier sehen die Rinderhalter die Politik nicht nur bei den Impfstoffkosten in der Pflicht. Auch die Möglichkeit einer Impfung durch die Tierhalter selber, etwa bei Nicht-Handelstieren, dürfe in der weiteren Diskussion kein Tabu bleiben. An ihre Berufskollegen richten die Fachausschussmitglieder den Appell, die Krankheit gerade nach den Erfahrungen in NRW ernst zu nehmen und weiter gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
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