|
Billig-Schnitzel kommen teuer! Verantwortungsbewusster Konsum statt MassentierhaltungBerlin (ba/vfz/pm) - Die Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion veranstaltet in Berlin am 21. Januar 2012 eine Veranstaltung unter dem Thema: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion: Um was es gehtArt und Umfang der heutigen Fleischproduktion haben weitreichende globale Folgen, die beim Anblick eines saftigen Schnitzels oder beim Biss ins Wurstbrot gerne vergessen werden. So trägt unsere Art der Tierhaltung ganz entscheidend zum Klimawandel bei. Weltklimarat und Welternährungsorganisation gehen davon aus, dass sie für 18 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich ist. Die industrielle Tierhaltung ist das Gegenteil von artgerechter Haltung. Sie ist mit großem Tierleid und hohem Einsatz von Antibiotika verbunden. Die Menschen die dort arbeiten oder im Umfeld leben, müssen gesundheitliche Risiken und die Minderung ihrer Lebensqualität verkraften. Eine Voraussetzung für Billigschnitzel in hiesigen Läden ist der massenhafte Import von Futtermitteln wie Soja. Deutschland nutzt dafür gut 2,5 Millionen Hektar Landfläche außerhalb Europas, vor allem in Südamerika. Ein Großteil davon liegt in Ländern, die die Flächen zur Ernährung der eigenen Bevölkerung dringend benötigen. Gleichzeitig gefährdet der Sojaanbau die grüne Lunge der Erde – das Amazonasgebiet. Die Rodung der dortigen Regenwälder zerstört die Artenvielfalt und führt zu weiteren CO2-Emissionen. Gensoja und der damit verbundene massive Einsatz des Pestizids Roundup bedrohen die Biodiversität und die Gesundheit der Menschen vor Ort. Hunger in der Welt, Klimawandel, Artensterben und Tierleid erfordern zwingend ein Umsteuern bei Massentierhaltung und übermäßigem Fleischkonsum. Klasse statt Masse muss auch hier zum Prinzip werden. Wie wir diese Wende erreichen, wollen wir mit Fachleuten und Ihnen diskutieren. | Suche Abonnenten-LogIn Aktuell: Tiertransporte Alle sagten:
Das geht nicht!
Dann kam jemand, der wusste das nicht und hat es gemacht.
>>>
Tiertransportkontrollen Sie wurden kontrolliert?
Hier können Sie den Fragebogen der vfz – Handelszeitung herunterladen.
Den Bogen ausfüllen und sofort an die vfz - Redaktion faxen.
>>>
|