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Aigner zum Milchgespräch bei Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
(Vorfahrt des DBV-Präsidenten Gert Sonnleitner und DVB-Generalsekretär Dr. Born in Front des Wagens)![]() Gegenstand des Gesprächs waren mögliche nationale und europäische Maßnahmen, die kurz-, mittel- und langfristig greifen. Dazu zählt vor allem die weitere Begleitung des absehbaren Strukturanpassungsprozesses. „Unser Ziel ist es, die bäuerlichen Milchbetriebe auf diesem Weg zielgerichtet zu unterstützen. Zu diesem Zweck werde ich die Kommission bitten, einen nationalen Finanzrahmen Milch aus nicht verbrauchten EU-Haushaltsmitteln einzurichten,“ sagte Aigner. Die Ministerin erklärte sich auch bereit, sich auf nationaler Ebene für die Forderung der Agrarministerkonferenz bezüglich der Neuauflage eines Programms zur Förderung von Langfristkrediten einzusetzen.
(Romuald Schaber, Vorsitzender des Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), betritt mit einem Vorstandsmitglied das Kanzleramt)![]() Einigkeit bestand darin, die Absatzförderung fortzuführen und zu intensivieren. „Das Schulmilchprogramm ist nicht nur für die gesunde Ernährung unserer Kinder von immenser Bedeutung, sondern es zeigt schon jetzt, dass bei einer deutlichen Absenkung des Preises auch ein erhebliches Absatzpotenzial besteht. Dies sollte genutzt werden,“ so die Ministerin. „Zur Intensivierung des Milchabsatzes sollten die Konditionen des Schulmilchprogramms spürbar verbessert werden. Der Kommission werde ich die Verdopplung des Beihilfesatzes vorschlagen.“
In Vorbereitung des EU-Agrar- und Fischereirates am 19.10. beabsichtigt die EU-Kommission am 5.10. eine hochrangige Arbeitsgruppe einzurichten, die sich mit der mittelfristigen Gestaltung des Milchmarktes befassen soll. „Dies unterstützen wir. Denn wir müssen aus der Krise lernen und Schlussfolgerungen ziehen, wie der Milchsektor zukunftsfest aufgestellt werden kann,“ sagte die Ministerin.
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