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31.07.2011 RSS Feed

EU-Schweinepreise: Deutschland zieht Preisniveau auch in mehreren Nachbarländern nach unten

Bonn/Damme (ba/vfz/isn) - Die Schlachtschweine-Notierungen in den verschiedenen europäischen Märkten zeigten sich in den letzten Tagen höchst unterschiedlich. In einigen Ländern blieben die Notierungen auf einem unveränderten Niveau, so zum Beispiel in Spanien, Dänemark, Frankreich, Irland und Schweden. Ausgelöst vom überdeutlichen Preisverfall in Deutschland mit einem Minus von 7 Cent, der unter anderem durch die Hauspreise zahlreicher großer Schlachtbetriebe in der vergangenen Woche ausgelöst worden war, folgten für die laufende Woche auch verschiedene Nachbarstaaten mit einer Preiskorrektur, wie z.B. die Niederlande, Belgien und Österreich. Die Rückgänge blieben jedoch mit einer Spanne zwischen 3 und 6 Cent mehr oder weniger deutlich moderater als in Deutschland. Im europäischen Preisgefüge fällt Deutschland nach dem Preisrutsch nun sogar hinter Dänemark und Frankreich zurück.

In den Nachbarländern wird häufig der negative Einfluss der deutschen Preisentwicklung auf die heimischen Märkte angeführt. So kam in Österreich erst nach Bekanntwerden der deutschen Hauspreise Unruhe am Schweinefleischmarkt auf. Aber selbst dieses für die Schweinehalter katastrophal niedrige Preisniveau in Deutschland ist für ein großes niederländisch-deutsches Schlachtunternehmen scheinbar noch nicht niedrig genug – hier werden den Lieferanten in Deutschland nur 1,52 €/kg gezahlt. In Spanien zeigen sich die Erzeuger enttäuscht, dass der in den Vorjahren in den Sommermonaten übliche Preisanstieg in diesem Jahr immer noch nicht umgesetzt werden konnte.

Tendenz für den deutschen Markt: Nach dem massiven Preisrückgang zeigen sich Angebot und Nachfrage in diesen Tagen gut ausgeglichen. Die Ferienzeit ist nach dem Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen quasi auf dem Höhepunkt angekommen, so dass sich die Fleischnachfrage kaum weiter verschlechtern dürfte. Die angekündigte Wetterbesserung


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